Lachen

Ausstellung “Das Lachen”
ab 17.02.2013 15:00Uhr bis Juni 2013

Lachen ist eine Verhaltensweise, die jeden von uns jeden Tag wie selbstverständlich begleitet. Aber lachen alle Menschen gleich? Können Tiere auch lachen? Worin unterscheiden sich Lachen und Sprechen? Kann man Lachen von Weinen auseinanderhalten?
Solche und andere Fragen werden in dieser Sonderausstellung bildlich, aber auch akustisch illustriert. Verantwortlich für die Exponate ist Dr. Jürgen Trouvain vom Institut für Phonetik an der Universität des Saarlandes. Die Ausstellungsgestaltung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Archäologiebüro Glansdorp und dem Museumsteam.

Schicht im Schacht

Ausstellung “Schicht im Schacht” ab 9.9.2012 bis Nov. 2013

Ausgehend von einer umfangreichen Schenkung der Barbara Bruderschaft Scheuern an die Museumsbetreiber in Neipel entschlossen diese sich, zum Ende des Steinkohlebergbaus im Saarland 2012, eine Ausstellung rund um das Thema Bergbau und Bergarbeiter aus dem Bohnental zu gestalten. Die RAG, das Saarländische Bergbaumuseum in Bexbach und private Leihgeber ergänzten den Museumsfundus für die Ausstellung. Diese entstand unter der thematischen Leitung von Günter Stras mit dem Museumsteam und wurde vom ArchaeologieServiceSaar.de gestaltet. Die Interessengemeinschaft Ortsgeschichte Neipel freut sich auf ihren Besuch.

2009 Sonderausstellung Gallier-Gallorömer-Romanen-Ritter

Ausstellung über die Höhenbefestigung „Birg“ bei Schmelz-Limbach

Ausstellungsdauer: 2009 – 2012 (danach Teil in Dauerausstellung)
Ausstellungskonzeption: Edith und Eric Glansdorp, Carmen Kessler
Publikationen:

Eine neue Ausstellung in der archäologischen Abteilung von C. Keßler, die im Rahmen ihrer universitären Ausbildung von der Studentin für Vor- und Frühgeschichte (Universität des Saarlandes) beim Archäologiebüro Glansdorp erstellt wurde.

-> Faltblatt zur Ausstellung

2007 Sonderausstellung 10 Jahre Archäologie im Dreikreiseeck

10 Jahre Archäologie im Drei-Landkreise-Eck

Ausstellungsdauer: Oktober 2007 – 2008
Ausstellungskonzeption: Edith- und Eric Glansdorp
Publikation:

So lautet die Überschrift für ein umfangreiches Ausstellungsprojekt um neue Ausgrabungsergebnisse zwischen den Gemeinden Tholey, Schmelz und Wadern. Im Zuge der jährlich wechselnden Ausstellungen im archäologischen Bereich des Museums wurden in den vergangenen 10 Jahren zahlreiche Themen wie Römer, Kelten, Steinzeit oder Mittelalter präsentiert. Mit neuen Vitrinen ausgestattet wird eine Zusammenschau zur Vor- und Frühgeschichte der Region erreicht, die aktueller nicht sein könnte.

Lebacher Eier

Diesen vor etwa 280 Mill. Jahren im Süßwassermillieu entstandenen Eisenerzen verdankt die saarländische Eisenindustrie ihre Entstehung. Das Hauptabbaugebiet lag zwischen den Orten Gresaubach und Rümmelbach nur 5 km südlich des Museums.

Noch heute erfreuen sich die “Lebacher Eier” unter Sammlern und Paläonthologen großer Beliebtheit aufgrund ihres Fossilinhaltes. Fische, kleine Saurier, aber auch seltener größere Pflanzenteile kommen meist bei Baumaßnahmen ans Tageslicht.
Die alten Tagebaue mit ihren Abraumhalden können im Saubachtal besichtigt werden.

Ein kleineres Vorkommen der Lebacher Eier liegt im Raum Nonnweiler-Otzenhausen.

Ritsch Ratsch Klick

Fotoapparate

Die Ausstellung wurde vom 15.1.2006 bis zum 15.4.2006 von der Interessengemeinschaft Ortsgeschichte präsentiert. Dies wurde jedoch nur ermöglicht durch die zahlreiche Unterstützung durch Amateurfotografen der Region, die durch ihre zahlreichen Leihgaben und Schenkungen bis zum letzten Öffnungstermin den Grundstock des Museums zum Thema Foto und Film stark vergrößerten und man schon bald eine neue, größere Ausstellung zu diesem Thema anvisieren kann.
Allen die die Ausstellung unterstützten ein herzliches Dankeschön vom Museumsteam.

Spinnstube

Spinnen und Weben

2006

Donatus Rosport (+) verdankt das Heimatmuseum Neipel die außergewöhnliche Sammlung an originalen Spinnrädern der letzten 500 Jahre.
Und nicht selten können Sie es erleben, dass er selbst die alten Spinntechniken wie links am Einhandspinnrad vorführt.

Ein Webstuhl, zur Verfügung gestellt und vorgeführt von Rita Speicher.

Die Ausstellung wird vom 23.4.2006 bis voraussichtlich 23.7.2006 von der Interessengemeinschaft Ortsgeschichte präsentiert.

Kunstausstellung Kerzen

Seit dem 18.9.2005 ist im Sonderausstellungsraum des Museum eine Ausstellung zweier regionaler Künstlerinen zu sehen. Frau Lore Michely zeigt einige neue Beispiele aus ihrem Repertoire. Frau Franziska Jäckel zeigt ihre Kerzenkreationen.
Ausstellungsende: Dez 2005

Schule

Schule im Museum

Kein alter Hut! und so manche Schulklasse lernte die beengten Verhältnisse in der Schulbank ihrer Großeltern kennen.

Der Besucher schwelgt hier in Erinnerungen an die schönen Verse, die in Jugendjahren auswendig gelernt wurden, und hier nach Jahren der Lebenserfahrung wieder neue Bedeutung bekommen.

2005 Sonderausstellung Miteinander forschen

Kelle Schwamm und Finderglück

Ausstellungsdauer: Oktober 2005 – Sommer 2007
Ausstellungskonzeption: Edith- und Eric Glansdorp, Klaus Haab
Schüler der Schule Winterbachsroth, Dudweiler
Publikation:

Der Bürgermeister Hermann Josef Schmidt lädt ein zur
Ausstellungseröffnung am Sonntag dem 16. 10.2005 um 15.00 Uhr im Heimatmuseum der Gemeinde Tholey ins “Haus am Mühlenpfad” im Ortsteil Neipel. Schirmherr: Hermann Scharf

Ab dem 16.10.2005 präsentiert das Heimatmuseum “Haus am Mühlenpfad” in Tholey-Neipel in seiner archäologischen Abteilung in Kooperation mit der Schule Winterbachsroth in Dudweiler und dem Archäologiebüro Glansdorp eine Ausstellung mit dem Titel: Miteinander forschen: Kelle, Schwamm und Finderglück

Themen sind die Erlebnisse und Ergebnisse eines von den Lehrern Haab und Greiner betreuten Schulprojektes mit geistig- und körperlich behinderten Jugendlichen der Werkstufe.
Während der Sommer 2004 und 2005 beteiligten sich die Schüler zweimal in der Woche an den verschiedenen Arbeitsprozessen der Ausgrabung im römischen Vicus Wareswald der Terrex gGmbH im Landkreis St. Wendel.
Die hierbei gemachten positiven Erfahrungen aller Beteiligten sind ebenso Bestandteil der Ausstellung wie die Dokumentation der Vorbereitung der Schüler und die von der Klasse gemachten Funde und Befunde.

Pressemitteilung 16.10.2005
Thema der der Ausstellung ist ein Projekt der Pädagogen Klaus Haab und Marie-Louise Greiner der Schule Winterbachsroth/Dudweiler in Zusammenarbeit mit dem Archäologiebüro Glansdorp/Tholey. Es ging um eine intensive Beteiligung geistigbehinderter Schüler an einer archäologischen Ausgrabung. Die Jugendlichen der Werkstufe sollten mit kleinen, an ihre Fähigkeiten angepaßten Arbeitsschritten zur Bewältigung der gemeinsamen Aufgabe beitragen.
Mit Genehmigung der Terrex gGmbH wurde das Projekt auf der Ausgrabung der römischen Kleinstadt im Wareswald zwischen Oberthal, Tholey und Marpingen realisiert. Die archäologische Betreuung der Gruppe in den laufenden Grabungen übernahm Dr. Edith Glansdorp, die die zu bewältigenden Aufgaben in kleine einfache Schritte unterteilte und so die Schüler und Pädagogen in die verschiedenen Techniken einer Ausgrabung einführen konnte. Zwei mal in der Woche besuchten die Schüler während der Grabungssaison 2004 und 2005 die Grabungen im Wareswald und dies mit großer Begeisterung und Einsatz. Der Erfolg blieb nicht aus. Die Fähigkeiten der Ausgräber wuchsen mit ihren Aufgaben und schon bald konnten spannende Funde und Gebäudestrukturen entdeckt werden und die Gruppe selbstständig ihre Aufgaben bewältigen.
Im Frühjahr 2005 entstand der Wunsch diese erfolgreiche Arbeit – die inzwischen auch von ihrer pädagogischen Seite wissenschaftlich von Nora Schmitt begleitet wurde – in einer gemischt archäologisch-pädagogischen Ausstellung einem breiterem Publikum zu präsentieren. Auch hier bewährte sich die Zusammenarbeit zwischen Archäologiebüro und Schule. Ein Ausstellungskonzept wurde erstellt, die Aufgaben verteilt und im Sommer 2005 entstanden Stück für Stück die Exponate, die schließlich noch durch einen Teil der Originalfundstücke aus der Ausgrabung bereichert werden konnte. Das Herstellen einer gemalten römischen Straßenszene oder aktiver Ausstellungselemente wie steinzeitlicher Bohrmaschinen übernahmen die Schüler der Schule Winterbachsroth. Mit Pfeil und Bogen hatten sie sich schon im Vorfeld des Projektes beschäftigt. Der fehlende Kleber zum Befestigen der Pfeilspitzen wurden in alter Herstellungstechnik aus Birkenrinde gewonnen, ein Modell eines Keltendorfes nach einer Exkursion zur Altburg in Bundenbach im Hunsrück erstellt. Das Archäologiebüro übernahm derweil die Erstellung der Infotafeln, die Auswahl der archäologischen Fundstücke und deren Präsentation.
Als ersten Ausstellungsort der als Wanderausstellung konzipierten Präsentation wurde das Heimatmuseum der Gemeinde Tholey gewählt. Hier vermittelt das seit Jahren erfahrene, ehrenamtliche Museumsteam der Interessengemeinschaft Ortsgeschichte dem Besucher die Ausstellung. Öffnungstermine und vieles mehr unter dieser Museumsseite www.neipel.de .