Pressespiegel

2013

SR3 14.03.2013 Radio Treffpunkt Ü-Wagen in Neipel und auch im Heimatmuseum

2005

ANB Tholey 4/2005 2005 wieder Schule in Neipel
ANB Tholey 6/2005 Viel neues Altes gibt’s im Heimatmuseum der Gemeinde zu entdecken
ANB Tholey 9/2005 Achate, Lebacher Eier, Tholeyit und Rötel
ANB Tholey 14/2005 Neu im Museum: Kasperlefigur, Infotafeln, Bergmannsuniform, Petroleumlampe
Die Woch – Dillingen, 9.April 2005 100 Jahre alte Kasperle-Figur und vieles mehr.
ANB Tholey 16/2005 Schule im Museum – Die optimale Kombination zum Begreifen
ANB Tholey 20/2005 Auch einer der spannendsten Orte der Welt
ANB Tholey 23/2005 Die Pferdestärken in der Landwirtschaft
ANB Schmelz 12.6.2005 2000 Jahre abendländische Kultur im Heimatmuseum des Bohnentals
ANB Tholey 25/2005 Fleißige Bienen – Neu im Museum
SZ WND Nr. 156 8.7.2005 Eine seltene italische Weinamphore aus spätkeltischer Zeit
ANB Tholey 27/2005 seltene italische Weinamphore aus spätkeltischer Zeit ist momentan das Prunkstück in der archäologischen Abteilung

2004

Filmteam 3.1.2004 “Türken hopp”. Eren Önsöz dokumentiert die historischen Hintergründe der “Saarländischen Türkei”
ANB Tholey 16.1.2004
ANB Tholey 30.1.2004

2003

SR 27.4.2003 Fernsehbeitrag in Dorf und im Heimatmuseum
ANB Tholey 25/2003 S.24 – Jetzt fließen alle Brünnlein

2002

SR 4.1.2002 Fernsehbeitrag zum neuen Mundartbuch
HRS 23.1.2002 Sich einmal an die eigene Geschichte erinnern.
ANB Schmelz 03/02 Einladung zur Ausstellung in Tholey-Neipel
SZ WND 2.2.02 Lange im Schatten der Abtei
WoZ Tholey 29.03.02 Heimatmuseum Neipel – Geschichten aus der Region
WoZ Tholey 24/2002 Römische Amphoren in Neipel – Neue Sonderausstellung im
Heimatmuseum der Gemeinde Tholey
WoZ Tholey 33/2002 Die Säulen von Tholey
WospHochwald 301002 Säulenfunde der Region
WospHochwald 301002 Eine Exkursion ins Heimatmuseum
SZ WND 29.10.2002 Mit Amphoren in Winterpause
SZ WND 22.10.2002 Antiker Name noch nicht gefunden
SZ SLS 27.11.2002 Archäologen erkunden den Ort zwischen dem römischen
Pachten und dem antiken Tholey
SZ Dil-Leb 4.12.2002 Auf den Spuren der Römer in Schmelz

2001

SZ WND 13.12.01 “Ald wie kaen anner Dorf im Daal”
30.11.2001 Einladung zur Vorstellung des Mundartbuches
19.10.2001 Heimatmuseum bietet Sonderausstellung
Woche 41/2001 Sonderausstellung: Neuentdeckte gusseiserne Herd- und
Ofenplatten
Woche 42/2001 Heitere Kammermusik im Haus am Mühlenpfad
Woche 35/2001 Wo Picasso und Kandinsky die alte Neipeler Schule flankieren
Woche 32/2001 Erwin, Haupenthal, Neipel Gen. „Sotz“
SZ 30.5.2001 Dorf brannte,—nicht das halbe Dorf
SZ WND 22.5.2001 Mit Muskelkraft, die Geschichte angezapft
SZ  16.5.2001 Am Museumstag ins Heimatmuseum Neipel
Mai 2001 Museum im Mai
HWR 28.3.2001 Heimatmuseum ist geöffnet
März 2001 Neu! Ein Infostand im Heimatmuseum Neipel
SZ 28.3.2001 Funde aus der Region
SZ SLS 14.2.2001 Den Hauch des Mittelalters hautnah erleben
SZ WND 6.2.2001 Goldgulden erzählt packende Geschichte
SZ 31.01.2001 Archäologische Spuren aus dem Mittelalter im ländlichen Dreieck
Schmelz-Wadern-Tholey

2000

SZ 5.7.2000 Steinzeit – letztmalig
ANB Tholey 14/2000 – Neipeler Hobbykünstler sorgten für volles Haus
SZ SLS  15.3.2000 – Wo der uralte Hasbomer Faustkeil seine Geschichte erzählt
ANB Tholey 10.3.2000 – Heimatmuseum Neipel – Steinzeitausstellung erweist sich als Besuchermagnet!!!
SZ WND – Wo der uralte Hasborner Faustkeil seine Geschichte erzählt
SZ Lebach 16.2.2000 – Das Heimatmuseum Neipel entführt in die Steinzeit
SZ 10.2.2000 – Faustkeile und geschliffene Beile. Heimatmuseum in Neipel entführt in die Steinzeit

1999

noch nicht erfasst

1998

SZ  11.11.1998 – Pastor, Heimatforscher, Archäologe
SZ 7.10.1998 – Erinnerungen
HWR Okt. 1998 – Den Ahnen auf der Spur
HWR 2.4.1998 – Losheimer Delegation war beeindruckt. Heimatverein besuchte Nikolaus-Groß-Ausstellung

1997

SZ Okt. 1997 – Haus am Mühlenpfad

Abkürzungen

SZ WND = Saarbrücker Zeitung, Ausgabe Bereich St. Wendel
SZ SLS = Saarbrücker Zeitung, Ausgabe Bereich Saarlouis
SZ Dil-Leb = Saarbrücker Zeitung, Ausgabe Dillingen-Lebach
WospHochwald = Zeitung Wochenspiegel, Bereich Hochwald
WoZ Tholey = Die Woch, Bereich Tholey
ANB Schmelz = Amtliches Nachrichtenblatt Schmelz
SR = Fernsehbeitrag Saarländischer Rundfunk
HRS = Zeitung Hochwald Rundschau

Brasilien-Buch

Die Geschwister Johanna und Anneliese Schneider vom Neipeler Museumsteam konnten in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Scheuern e.V. (Herausgeber) unter der Federführung des Autors Karl Schneider 1999 ein Sammlung an Schriftverkehr zwischen Brasilienauswanderern und den im Bohnental verbliebenen Angehörigen in Buchform vorlegen.

Nähere Infos: Historischer Verein Scheuern e.V., Schulstraße 53, 66636 Tholey-Scheuern. Tel.: 06888 465

Im Dezember 2002 erreichte die Geschwister Schneider ein Berichte, daß die vorgelegten Briefe Eingang in die Forschung gefunden haben.Die 55 Seiten umfassende wissenschaftliche Arbeit kann im Archiv des Heimatmuseums Tholey-Neipel eingesehen werden:

Literatur:

Giesela Anna Büttner Lermen, Processos de adaptacao e de construcao de identidades. Ensaio de analise de cartas duma familia imigrante alema, escritas de 1883 a 1938, in: Historia-Unisinos Vol.6 No.5, 2002, S. 205-260.

Kulturelles Praktium Tholey

Kooperation Heimatmuseum Tholey-Neipel und Grundschule Tholey
Kulturverein: Heimatmuseum Neipel, Kantstr. 28, 66636 Tholey Neipel, Ansprechpartner: Paul Backes,Tel-: 06888-5912
Schule: Grundschule Tholey, Jahnstr.: 1, 66636 Tholey, Ansprechpartner: Hans-Gerd Schug, Rektor
Tel.: 06853-2696; priv. 06888-293; Fax 06888-5912
Leiterin der Kooperationsgruppe: Edith Jäckel, Kantstr.: 32, 66636 Tholey-Neipel, Tel.: 06888-580763
Schülergruppe: Primärbereich: Klasse 3 und 4, Alter: 9-10 Jahre
Zielsetzung: Heimatbewustsein stärken, durch Aneignung von Kenntnissen der eigenen Umwelt z.B. Bodendenkmäler, Gebäude, Ereignisse, Landschaft, Museen und Kulturelle Einrichtungen.

Beginn der Veranstaltung:
2. Schulhalbjahr 2002 von Montag 04.02.2002 bis 24.06.2002

Gefördert durch das Kultusministerium des Saarlandes und
den saarländischen Landesmuseumsverband

Aschengrube 1 Limbach-Heidenhübel, Gem. Schmelz

Die Aschengrube vom Heidenhübel
Eine kleine archäologische Ausgrabung bringt Hinweise zum Totenritual des 2. Jh. n.Chr. im südlichen Hunsrückvorland.
Auf der Hochfläche zwischen den Orten Limbach, Neipel, Steinbach, Höchsten und Gresaubach wurde durch Ackerbau verstärkt römische Keramik zu Tage gefördert. Bei einer Ausgrabung stellten die Ausgräber unter der 30 cm mächtigen Ackerschicht eine 1,4 x 0,9 m große, rechteckige dunkle und 20 cm tiefe Verfärbung im Boden fest. Sie war angefüllt mit Holzkohle und fein zerscherbter, verbrannter Keramik.
Die Bearbeitung des Grubeninhaltes ergab ein weites Fundspektrum. Neben den Resten eines umfangreichen 34-teiligen Sigillatageschirrs (ausgestellt vor einer Panoramazeichnung von F. Peter) sowie weiteren Bechern, Tellern, Schüsseln, Henkelkrügen und Amphoren gelangten die verbrannten Reste von mindestens drei Bronzegefäßen (eines Handwaschservices aus Kanne und Becken sowie eine weitere Kanne) in die Grube. Zerschmolzene Glasreste von drei Gefäßen ergänzen das Gefäßspektrum. Zahlreiche Knochenscharnierteile, Eisenbeschläge und Teile des Schlossmechanismus belegen Reste eines Holzkästchens. Etwa 9,3 kg Eisennägel verweisen auf größere Holzkonstruktionen aus Brettern (bis zu 3 cm Dicke), die verbrannt wurden. Die Untersuchung der organischen Reste in der Grubenfüllung steht noch aus, jedoch scheint unter anderem eine große Zahl an Weizenkörnern im ‘Scheiterhaufenbereich’ verkohlt zu sein. Eine Analyse des verbrannten Knochenmaterials an der Universität Gießen erbrachte das Fehlen menschlicher Knochen. Es handelt sich ausschließlich um Knochen von zumeist Jungtieren (Hirsch/ Reh, Schaf/Ziege, Schwein, Vogel). Etwaige Menschenknochen wurden entweder sehr gut aus der Asche aussortiert, oder aber auf diesem Feuer ist kein Mensch verbrannt wurde.Aufgrund der teilweise gestempelten Keramik wird der Befund in die Mitte des 2. Jh. n.Chr. datiert. Die Grubenfüllung entstand nicht am Ort ihrer Deponierung, da die Asche abgekühlt in die Grube gelangte. Die Keramik kam stark zerscherbt in die Grube. Der relativ gleichförmige Grad der Zerscherbung deutet auf ein absichtliches Zerkleinern der Gefäße hin.
Die Lage der Fundstelle unweit eines Grabhügels erinnert an die Fundsituation der „Aschengruben“ im 13 km nördlich gelegenen Oberlöstern, Kr. Merzig-Wadern oder den „Aschengruben“ unter dem Grabhügel von Siesbach, Kr. Birkenfeld. Es ist also unbedingt von einem Zusammenhang des Befundes mit dem Totenritual auszugehen. Es handelt sich jedoch nicht um ein Grab, sondern allenfalls um Scheiterhaufenüberreste.
E.Glansdorp, E. Jäckel (1998)

Weitere Informationen zu diesem Thema bei:
Abegg A., Der römische Grabhügel von Siesbach, Kreis Birkenfeld, in: Trierer Zeitschrift 52, 1989, 171-278.
Glansdorp E. u. Jäckel E., Hinweise auf eine reiche kaiserzeitliche Bestattung in Höchsten (Kr. Saarlouis), in: Historischer Verein Schmelz (Hrg.), Schmelzer Heimathefte 8, 1996, 5-52.
Wigg A., Zu Funktion und Deutung der „Aschengruben“, (M. Struck (Hrg.), Römerzeitliche Gräber als Quellen zu Religion, Bevölkerungsstruktur und Sozialgeschichte), Mainz 1993, 111-116.

2002 Sonderausstellung Handel zur Römerzeit im Dreikreiseeck

Ausstellungsdauer: Sommer 2002 – Winter 2002
Ausstellungskonzeption: Edith- und Eric Glansdorp
Publikation: 
Edith und Eric Glansdorp, Eine italische Weinamphore aus Caesars Zeiten bei Wadern-Lockweiler, Kreisheimatbuch Merzig-Wadern 2009, 114-119.

Export – Import
Am Donnerstag dem 30. Mai 2002 eröffnet eine neue Sonderausstellung im Heimatmuseum der Gemeinde Tholey im “Haus am Mühlenpfad” im Ortsteil Neipel. Das Thema der nächsten Monate in der archäologischen Abteilung sind Spuren eines europaweiten Handels im Zentrum des Saarlandes in römischer Zeit. Der Arbeitsbereich des Heimatforscherteams um Erwin Jäckel aus Schmelz-Limbach ist der Raum zwischen Wadern, Schmelz und Tholey – das Dreikreise-Eck.
Glanzstück der Ausstellung ist eine italische Weinamphore des 1. Jh. v. Chr. Die bereits vor Jahren zwischen Altland und Lockweiler von einem Spaziergänger entdeckten Lesescherben wurden im Winter 2000 dem Museum überlassen und in vielen hundert Arbeitsstunden von Herrn Jäckel zu einer vollständigen Amphore zusammengesetzt.

Das Fürstengrab von Clemency (Luxemburg)
mit vergleichbaren Weinamphoren.
Foto Musee de L’Etat Luxemburg.

Die Amphore belegt heute den Import von Wein aus Italien in unsere Heimat zu einem Zeitpunkt als die römische Besatzung des Landes noch keinen nennenswerten Einfluss auf die keltischen Treverer ausgeübt hatte. Lediglich eine kleine Oberschicht kam in Berührung mit mediterraner Lebensart.

Testen auch Sie den Geschmack eines italischen Weines, wie er schon vor 2000 Jahren hergestellt wurde. Zur Ausstellungseröffnung am 30. Mai von 15-18 Uhr haben Sie die Gelegenheit einen “Falerner”- Wein des Weingutes Villa Matilde zu schmecken. Erleben Sie das Gefühl, das auch die Trevererfürsten überzeugte, fortan römische Lebensgewohnheiten zu übernehmen.

Plakat zur Ausstellung

Achat

Eine Auswahl an Achaten und Jaspis aus Neipel und den umliegenden Ortschaften aus der Privatsammlung J. Straß zeigen wir momentan in unserer geologischen “Ecke”. Hier erfahren Sie etwas über die Entstehung der Achate, der Nutzungsgeschichte des Halbedelsteines und allerlei Geschichten und Anekdoten, die sich um diese farbenfrohen Steine ranken.

Malereiausstellungen von Lore Michely 2002

Das Heimatmuseum im Haus am Mühlenpfad in Neipel platzte aus allen Nähten, als dort am vergangenen Freitag die Veranstaltung “Malerei und Gesang” stattfand. Fast 100 Besucher waren gekommen, um die Vorstellung von Hannelore Michely und Claudia Weinsberg zu erleben. Die beiden Neipeler Bürgerinnen demonstrierten ihr kreatives Können bei dieser Veranstaltung, die im Rahmen der Reihe “Frauen aus Tholey stellen sich vor” die die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Frauenbeauftragten organisierte. Frauenbeauftragte Maria Kasper eröffnete im ersten Teil die Ausstellung von Hannelore Michely Unter dem Motto “Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte” nach einem Zitat von Antoine de Saint -Exupe’ry zeigt sie mehr als 40 Ölbilder, die die Summe ihrer künstlerischen Entwicklung in den letzten 8 Jahren darstellen. “Hannelore Michely stellt zum ersten Mal aus” berichtete Maria Kasper und begrüßte den Mut, die gelungenen Arbeiten zu zeigen. Mit kräftigen Pinselstrichen hat die Neipeler Hobbykünstlerin Landschaften und Stilleben festgehalten, die in ihrer künstlerischen Konzeption stimmig sind und nicht nur die Gegenstände und Ansichten abbilden. Das Museum bildet einen idealen Rahmen für diese Ausstellung urteilten die vielen interessierten Besucher, zu denen auch Bürgermeister Hans-Dieter Frisch und Ortsvorsteher Paul Backes gehörten.

Die Zeit des Wiederaufbaus. Neue Siedlungsstrukturen im Schmelzer Raum zur Römerzeit

Plakat zum Vortrag

Eine Präsentation von:
E. Jäckel und E. Glansdorp

Der Historische Verein Schmelz e.V. und der Verein zur Erhaltung der Bettinger Mühle e.V.präsentieren Ihnen:
Am 17.11.2002 findet in der Bettinger Mühle in Schmelz eine Lichtbildpräsentation zum Thema.

Die beiden Referenten bieten ihnen im diesjährigen Vortrag einen besoneren Leckerbissen. Viel wird in den Medien dieser Tage von römischen Funden und Ausgrabungen im Lande berichtet. Am Medienspektakel vorbei fanden in den letzten Jahren im Schmelzer Raum zahlreiche Ausgrabungen statt, die zusammen mit der Neuentdeckung einer Reihe von Fundstellen das Wissen über die römerzeitliche Siedlungsgeschichte im mittleren Primstal erheblich erweitert haben. Neue Arbeiten zu älteren Ausgrabungen runden das Bild ab, das dem Besucher eine unerwartet detaillierte Vorstellung der Lebenswelt im Schmelzer Raum vor rund 1900 Jahren ermöglicht. Gönnen Sie sich einen inspirierenden Abend mit dem Genuß qualitätvoller Bilder und nutzen Sie die anschließende Diskussion in gemütlicher Runde im ansprechenden Rahmen der Bettinger Mühle in Schmelz.
Infos: www.muehlenverein-schmelz.de