Burgruine Schwarzenberg bei Wadern

Burgruine Schwarzenberg bei Wadern

Wo Picasso und Kandinsky die alte Neipeler Schule flankieren
Eine beeindruckende Schau von Ölgemälden zeigt eine Ausstellung des Neipeler Künstlers Erwin Haupenthal, die am Mühlenpfad in Neipel zu sehen war. Viele Freunde und Interessierte waren zur Vernissage der Ausstellung ins Heimatmuseum gekommen, darunter auch neben den Ortsvorstehern Elisabeth Biewer, Paul Backes und Gerd Scherer aus dem Bohnental der Ortsvorsteher Friedhelm Reiter aus Dorf. Der Männergesangverein Laetitia Dorf-Neipel (Foto oben rechts) unter der Leitung von Renate Scholl schuf mit stimmungsvollen Volksliedern einen passenden musikalischen Rahmen. Jeannette Lauck gab einen Einblick in die Biographie Haupenthals. Rund 70 Bilder, ein Querschnitt durch das bisherige künstlerische Schaffen Haupenthals, ergänzen vier Wochen lang die Exponate des Heimatmuseums. Arrangiert wurden sie mit tatkräftiger Unterstützung der Interessengemeinschaft Ortsgeschichte Neipel. Erwin Haupenthal, der in Neipel besser unter dem Namen „Sotz“ bekannt ist – weil er seine Kindheit in Sotzweiler verbracht hat, ist nicht auf eine Stilrichtung festzulegen. Die Vielfalt der Exponate ist es auch, die den Reiz dieser Ausstellung ausmacht: Angefangen bei seinem ersten Bild, das er 1952 vom Neunkircher Eisenwerk machte, über Bilder, die das bäuerliche Leben der Menschen seiner Heimat zeigen und Ansichten seines Heimatdorfes, bis hin zu Reproduktionen alter Meister. Michelangelos “delphische Sibylle” hat Haupenthal ebenso nachempfunden wie Werke von Pablo Picasso, Monet und Miro. Gerade in den letzten Jahren hat sich Haupenthal immer wieder mit den großen Künstlern des 20. Jahrhunderts beschäftigt. Durch das Studium der Fachliteratur eignete er sich mit Erfolg ihre Techniken an. Ein besonderes Augenmerk verdienen die Exponate, die dem Thema Afrika gewidmet sind, wo Erwin Haupenthal 19 Jahre seines Lebens verbrachte. Dort hat Erwin Haupenthal einen Do-Do-Tänzer mit einer rituellen Maske auf Leinwand gebannt, eine Wasserträgerin festgehalten und eine Mutter mit Kind beim Fußstapfen dargestellt. (Tholeyer Nachrichtenblatt 35, 2001)
Der Künstler
Erwin Haupenthal, geboren 1935 in Neipel verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Sotzweiter, woher der Name „Sotz“ stammt. Er lernte zunächst Dreher, legte die Prüfung als Industriemeister ab und machte später eine Refa ‑Ausbildung als Kalkulator und AVB Arbeitsvorbereitung. Nach einer Ausbildung für die Ausbildung von Fachkräften ging er für 19 Jahre nach Afrika. Zunächst arbeitete er in Togo, später in Mali und Benin, u.a. war er verantwortlich für die technische Betreuung der 5 größten Wasserwerke in Mali. Außerdem erstellte er ein Lehrbuch in französischer Sprache für die Ausbildung von Wasserwerkern und Tiefbrunnenbohrer.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit beschäftigte er sich schon früh mit Malerei. Sein erstes Bild entstand 1962 und zeigt das Neunkircher Eisenwerk. Mittels Selbststudium der Fachliteratur vervollkommnete er seine Fertigkeiten im Laufe der Jahre. Besonders faszinierten ihn die “alten Meister“ von Michelangelo bis Otto Dix, die er mit großer Fertigkeit reproduziert. Daneben entstanden im Laufe der Jahre zahlreiche Bilder, die das bäuerliche Leben der Menschen seiner Heimat zeigen, aber auch Ansichten seines Heimatdorfes Neipel. Erwin Haupenthal malt ausschließlich in Öl. (Tholeyer Nachrichtenblatt 32, 2001)
Sonderausstellung 24.8.-16.9.2001
Haus am Mühlenpfad Neipel geöffnet sonn- und feiertags von 15 bis 18 Uhr
Ölmalerei Eröffnung: Fr., 24. August 19.30 Uhr
Einführung: Jeannette Lauck
Umrahmung Männergesangverein „Laetitia“ Dorf-Neipel
Erwin Haupenthal – Malereiausstellung – August 2001
Eine beeindruckende Schau von Ölgemälden zeigt eine Ausstellung des Neipeler Künstlers Erwin Haupenthal, die am Mühlenpfad in Neipel zu sehen war. Viele Freunde und Interessierte waren zur Vernissage der Ausstellung ins Heimatmuseum gekommen, darunter auch neben den Ortsvorstehern Elisabeth Biewer, Paul Backes und Gerd Scherer aus dem Bohnental der Ortsvorsteher Friedhelm Reiter aus Dorf. Der Männergesangverein Laetitia Dorf-Neipel (Foto oben rechts) unter der Leitung von Renate Scholl schuf mit stimmungsvollen Volksliedern einen passenden musikalischen Rahmen. Jeannette Lauck gab einen Einblick in die Biographie Haupenthals. Rund 70 Bilder, ein Querschnitt durch das bisherige künstlerische Schaffen Haupenthals, ergänzen vier Wochen lang die Exponate des Heimatmuseums. Arrangiert wurden sie mit tatkräftiger Unterstützung der Interessengemeinschaft Ortsgeschichte Neipel. Erwin Haupenthal, der in Neipel besser unter dem Namen „Sotz“ bekannt ist – weil er seine Kindheit in Sotzweiler verbracht hat, ist nicht auf eine Stilrichtung festzulegen. Die Vielfalt der Exponate ist es auch, die den Reiz dieser Ausstellung ausmacht: Angefangen bei seinem ersten Bild, das er 1952 vom Neunkircher Eisenwerk machte, über Bilder, die das bäuerliche Leben der Menschen seiner Heimat zeigen und Ansichten seines Heimatdorfes, bis hin zu Reproduktionen alter Meister. Michelangelos “delphische Sibylle” hat Haupenthal ebenso nachempfunden wie Werke von Pablo Picasso, Monet und Miro. Gerade in den letzten Jahren hat sich Haupenthal immer wieder mit den großen Künstlern des 20. Jahrhunderts beschäftigt. Durch das Studium der Fachliteratur eignete er sich mit Erfolg ihre Techniken an. Ein besonderes Augenmerk verdienen die Exponate, die dem Thema Afrika gewidmet sind, wo Erwin Haupenthal 19 Jahre seines Lebens verbrachte. Dort hat Erwin Haupenthal einen Do-Do-Tänzer mit einer rituellen Maske auf Leinwand gebannt, eine Wasserträgerin festgehalten und eine Mutter mit Kind beim Fußstapfen dargestellt.
Historischer Verein Schmelz e.V. und Verein zur Erhaltung der Bettinger Mühle e.V
Diavortrag
Geschichten um Lebacher Eier und Schmelzer Eisen
in der Bettinger Mühle, Schmelz am Donnerstag15.11.2001 um 19.30 Uhr
von E. Glansdorp
Der erste Teil des Vortrages informiert über die landschaftlichen Verhältnisse zum Zeitpunkt der Entstehung der Toneisensteinkongretionen, die allgemein in der Literatur unter dem Namen „Lebacher Eier“ Eingang fanden.
Doch die Lebacher Eier boten mehr als nur ihr Eisen. Oft zerbrachen die Knollen so, daß im Inneren ein Fossil an Licht kam. Genau diese versteinerten Überreste von Pflanzen und Tieren sind der Grund ihrer Berühmtheit weit über die Grenzen unserer Heimat hinaus.
Welche Tiere und Pflanzen lebten vor 280 Mill. Jahren im Schmelzer Raum? Wie gelangten sie in die Lebacher Eier? Alles Fragen auf die der Vortrag Antworten geben wird. Seit wann gibt es Eisenverhüttung in unserem Raum? Wie sahen jene einfachen Öfen aus, die in keltischer Zeit hier gebaut wurden? Wie mühsam war es einen schmiedbaren Eisenbarren zu gewinnen?
Wann gelang es in unserer Region das Eisen flüssig aus dem Ofen in vorgefertigte Formen zu giessen? Welche technischen Neuerungen waren gegenüber der Römerzeit entdeckt?
So verfolgen wir die 2500 jährige Eisenverhüttungsgeschichte im südlichen Hunsrückvorland bis hin zu den großen technischen Umwälzung die das Ende des Mittelalters auch für die Eisenverhüttung brachte.
Welche Probleme durch den Anstieg der Eisenproduktion entstanden und wie man diesen im frühen 18. Jh. begegnete wird den letzten Teil des Vortrages beherrschen.
Warum wurde die Bettinger Schmelze 1720 gegründet? Welche technischen Neuerungen führten 1869 zu ihrer Schließung?
Sind Sie an den Antworten interessiert, dann kommen Sie zum Vortrag.
Rund 60 Besucher besuchten die Veranstaltung und lieferten interessante Diskussionsbeiträge im Anschluß an die Veranstaltung. Vielen Dank an das Publikum und die Gastgeber vom Historischen Verein Schmelz und dem Verein zur Erhaltung der Bettinger Mühle sowie Herrn Alexander Weinen für die Organisation und Medienarbeit.
Rund 60 interessierte Besucher folgten der einstündigen Veranstaltung. –
Vielen Dank für Ihren Besuch
Eric Glansdorp.
im Heimatmuseum Neipel

Vortrag 18.03.2001
Referenten Eric Glansdorp, Edith Jäckel
Etwa 1970 fand Herr Geier bei Umbauarbeiten unter einer alten Sandsteinmauer einen ca. 19 cm hohen Kopf aus brauem Sandstein. Verschiedene Experten datieren das Stück ins 12. Jahrhundert.
Es handelt sich um die Figur eines Klerikers, da am Hinterkopf eine Tonsur ausgearbeitet wurde.
R. Schmitt zeigt eine mögliche Verbindung auf zu einer bis heute nicht lokalisierten Kapelle in Schmelz-Goldbach.
Wir freuen uns, dieses in Privatbesitz befindliche mittelalterliche Kunstobjekt mit der Ausstellung „Archäologische Spuren des Mittelalters“, erstmals einem breiten Publikum präsentieren zu können.
Mehr Infos darüber bei:
Reiner Schmitt, Der Goldbacher Kopf, in: Schmelzer Heimathefte Nr.6, 1994, S.107-114.

Nur wenig erinnert momentan im Museum noch ans Lohe machen. – Ein Lohschlüssel, den kaum ein Besucher erkennt, eine etwas in die Jahre gekommene “Hepp”. Doch genauer hingeschaut sieht man: Oh ha! Die ist ja frisch geschliffen! Damit wird “geschafft”!
Im Mai wird Lohe gemacht. So entschlossen wir uns im Mai 2000 am Internationalen Museumstag das Lohemachen in den Mittelpunkt dieses Aktionstages zu stellen und den Auftakt zu einer Loheausstellung zu geben. Mit vielen Besuchern, dem “Aktuellen Bericht” und natürlich in Zusammenarbeit mit dem Eiweiler Heimatforscher und Lohe-Spezialist Viktor Heck wagten wir die Vorführung des Lohemachens im Museum.
Loheausstellung 21.5.-8.6.2000
Foto zur Verfügung gestellt von V. Heck. Lohschleißen bei den Eiweiler Lohheckentagen

Ausstellungsdauer: Frühjahr 2000 – Sommer 2000
Ausstellungskonzeption: Edith- und Eric Glansdorp
Aus den Sammlungen mehrerer Heimatforscher
Publikation:




Ausstellungsdauer: Mai 1999
Ausstellungskonzeption: Edith Jäckel, und Eric Glansdorp
Publikation:
Vom 20.-21.5.1999 fand im Auftrag von Erwin Jäckel aus Schmelz-Limbach in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Ortsgeschichte eine archäologische Ausgrabung in Neipel statt. Grabungsleitung Edith Jäckel.
Entdeckt wurde eine rechteckige mit Asche gefüllte Grube, die etwas römerzeitliche Keramik enthielt und einen intakten Mineralmahlstein, der umgedreht in einer Amphorenhälfte lag.





Ausstellungsdauer: Frühjahr 1999 – Sommer 1999
Ausstellungskonzeption: Edith- und Eric Glansdorp, Reiner Schmitt
Sammlung R. Schmitt
Publikation:
Ausstellung mit römerzeitlichen Dachziegeln, die Stempelabdrücke, Grafitti und “Trittsiegel” aufweisen.
Eine weitere auffallende Erscheinung sind die sog. “Trittsiegel”, d.h. Abdrücke von Menschenfüßen oder Tierpfoten oder -hufen. …
Aber auch herumstreunende Hunde und Katzen haben ihre Trittspuren hinterlassen, ebenso Ziege, Schaf und Hühnervögel, gelegentlich auch Wildtiere wie Reh, Fuchs, Marder u.s.w. Von allen Tierfüßen sind die Abdrücke von Hundepfoten bei weitem in der Überzahl, häufig sind es sogar Doppelabdrücke. ….
In der römischen Mythologie sind den Göttern vielfach Tiere als Angehörige ihres Machtbereiches zugeordnet; ihre Spuren galten als Zeichen ihrer unsichtbaren Gegenwart. Dem Apollo z. B. war die Ziege zugeordnet, dem Merkur der Hahn, aber auch der Bock, dem Mars das Schaf.
Der Wachhund war ständiger Begleiter der Laren. Die Laren galten als gute Geister des bäuerlichen Anwesens und als Beschützer der Feldflur. Das Lararium, eine Art kleine Hauskapelle, war selbstverständliche Einrichtung in jedem bäuerlichen Gehöft So wundert es nicht, wenn ein einfacher Fußabdruck, z. B. die Hundepfote, die Anwesenheit des stets wachsamen Hofhundes signalisierte und so eine gewisse “Abwehr” böser Mächte bewirken sollte.
Möglicherweise hat man aus diesem Grunde beispielsweise einen oder mehrere Hunde absichtlich über die am Boden zum Trocknen ausgelegten Ziegel laufen lassen.
Dieses abergläubische Brauchtum ließ sich auch bei uns bis vor etwa einer Generation noch beobachten, wenn z. B. beim Betonieren des Stallbodens über den noch nicht getrockneten Estrich ein Hund “gejagt” wurde. Diese Beschädigung durch die Hundepfoten wurde nicht mehr ausgebessert und blieb immer sichtbar…. (R. Schmitt, 1998)